Spass auf der RadtourNun sind es nur noch wenige Tage bis zum langen Oster-Wochenende. Und für einige von Euch steht wohlmöglich die erste Familien-Fahrradtour auf dem Programm. oder Fahrradanhänger stehen schon fahrbereit in der Garage und die Routenplanung ist in vollem Gange. Damit der Oster-Fahrradausflug sowohl für Eure Kinder als auch für Euch zu einem tollen Erlebnis wird, ist die richtige Planung entscheidend: Spaß und Gelassenheit statt Ehrgeiz und starren Vorstellungen.

Gerade rechtzeitig kommt da auch der Artikel von Angelika Urbach im aktuellen -Magazin 02/2008. Die freie Journalistin beschreibt dort ihre Erfahrungen im ersten Radurlaub mit den eigenen Kindern. Nils und Sarah sind 5 bzw. 4 Jahre alt und gemeinsam mit Mama und Papa ging es entlang der Etsch von Mals nach Meran. Mit 3-Gang Kinderfahrrad und Fahrradanhänger stand der Spass stets im Vordergrund, auch wenn Tagesziele schon mal verworfen werden mussten. Die Entdeckung der Langsamkeit kann ja sooo schön sein …

Auch in unserem Ratgeberbereich findet sich eine Seite zum Thema “Mit Kinden auf Radtour“. Viel Spaß bei der Planung.


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Trekkingbike-LogoKlar. Kinderfahrräder stehen auf den Wunschzetteln der Kinder zu Weihnachten ganz oben. Leider greifen Mama und Papa und noch mehr Oma und Opa im Weihnachtstrubel häufig etwas voreilig zu. Unterm Weihnachtsbaum steht dann nicht selten ein , welches von seiner Größe selbst noch im Frühjahr nicht recht passen mag und die Freude nachhaltig trübt. Das muss nicht sein.

Nehmen Sie sich Zeit für die richtige Kinderfahrrad-Wahl.

Vernünftige (Kauf-)Ratgeber für Kinderfahrräder gibt es vielerorten. Einen sehr ausführlichen Online-Ratgeber für Kinderfahrzeuge -ebenfalls zu Laufrädern, Fahrradanhängern etc.- finden Sie auch auf unseren Seiten. Er soll Sie und Ihre Kinder vor traurigen Überraschungen schützen.

Aber auch einige Zeitschriften bieten in der Vorweihnachtszeit wieder wertvolle . So auch die aktuelle Ausgabe 06/2007 der . Ein 5-seitiges Special zu Kinderrädern gibt Auskunft über Größe und Ergonomie, über Spiel- und Kinderstraßenfahrräder. Durchaus lesenswert. Auch deswegen, weil neben Andreas Oehler vom ADFC auch meine Wenigkeit im Vorwege befragt wurde und im Artikel zitiert wird. Qualität setzt sich eben durch ;-) , oder …?

Trekkingbike-Fahrradmagazin 06/2007 zum Preis von EUR 3,90 beim Fahrrad-Fachhändler oder im gut sortierten Zeitschriftenhandel.


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Radfahrende Eltern und Kinder in sogenannten Fahrradstraßen (und nicht nur die!) können ein wenig aufatmen: Erstmalig legte ein Oberlandesgericht die konkrete Maximalgeschwindigkeit für den Autoverkehr fest und stärkte damit die Rechte der RadfahrerInnen.

Höchstens 30 km/h erlaubt

Bisher war obergerichtlich nicht entschieden, wie schnell der Fahrzeugverkehr in einer “Fahrradstraße” (Zeichen 244 zur StVO, Fahrrad im blauen Kreis) fahren darf. Nunmehr steht fest: höchstens 30 km/h. Dies entschied das OLG Karlsruhe in einem Fall, in dem ein Anlieger mit 43 km/h in einer solchen Straße in eine Verkehrskontrolle geraten war. Nach der Zusatzbeschilderung war die Straße dem Radverkehr vorbehalten. Als Ausnahme war “KFZ-Anliegerverkehr mit mäßiger Geschwindigkeit” vorgesehen und erlaubt.

Geschwindigkeit muß sich dem Fahrradverkehr anpassen

Während das -den Betroffenen freisprechende- Amtsgericht ein Tempo von 50 km/h noch als erlaubt angesehen hatte, entschied das OLG in einer Grundsatzentscheidung anders. Es komme nicht darauf an, ob sich gerade ein Fahrradfahrer im Straßenbereich befinde; vielmehr werde nur eine allgemein gültige und von der konkreten Verkehrssituation unabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung dem Charakter der Fahrradstraße als Sonderweg gerecht. “Mäßig” sei nur eine Geschwindigkeit, die sich der des Fahrradverkehrs anpasse. Wegen der Teilnahme von zum Teil schnelleren RadfahrerInnen sei eine Geschwindigkeit von höchstens 30 km/h darunter zu verstehen (OLG Karlsruhe, Beschl. v. 07.11.2006 – 2 Ss 24/05, NZV 2007, 47).

Autor: Rechtsanwalt Dr. Winfried Born, Dortmund / Gelesen in: 02/2007


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Tom Bierl, Chefredakteur von , berichtet in der jüngsten Ausgabe (1/2007) von einer Diskussion, die die Verhältnisse auf den Kopf stellt:

… So fiel mir kürzlich eine Ausgabe der Südtiroler Tageszeitung in die Hand, in der über die Einführung von Mautgebühren für Radfahrer diskutiert wurde. Der von Innichen nach Lienz sei an manchen Tagen im Sommer so bevölkert, dass die Radfahrer schon beinahe zur Plage werden. Bis zu 2000 Pedalritter würden hier an schönen Wochenenden gezählt. Argerlich sei dabei die Menge an Müll, die an den Picknickplätzen zurückbleibe und deren Beseitigung enorme Kosten verursache.

Die Lösung sahen manche Lokalpolitiker in einem Obolus, der insbesondere den Gästen von Radreiseveranstaltern (und damit auch vielen Familien!) abgeknöpft werden soll.

Wochen später war glücklicherweise zu lesen, dass man in Italien keine Maut für Radfahrer erheben werde, das Thema war (vorerst?) vom Tisch.


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