Das Fahrrad-Ratgeber Buch für die FamilieJunge Eltern haben eine Menge Fragen, wenn es darum geht, wie Sie am besten die Bewegungs- und Erfahrungswelten für Ihre gestalten können. Die richtige Wahl beim geeigneten Kinderfahrzeug oder zur rechten Zeit zählt genauso dazu, wie die Frage, mit welchen Hilfs- und Transportmitteln sich der geliebte nun auch mit Kindern und in ganzer Familie realisieren lässt. Mobilität auf zwei Rädern wird angesichts des Umdenkens in Energie- und Umweltfragen auch für Familien immer attraktiver und wichtiger.

Auf diese vielfältigen Fragen möchten die beiden Fahrradexperten Gunnar Fehlau und Caspar Gebel die richtigen Antworten geben. In Ihrem jetzt erschienenem,  gemeinsamen Werk mit dem Titel “Das Familien-Fahrrad-Buch” erläutern die beiden auf über 120 Seiten, worauf es beim (Kinderfahrrad-)Kauf ankommt, lassen ausgewiesene Fachleute zu Wort kommen und geben für die Praxis.

Wir vom kinderfahrradladen und kinderfahrrad_blog sind gespannt auf die Lektüre und haben uns sogleich ein Exemplar geordert. Selbstverständlich werden wir dann weiter und genauer über diesen neuen Mobilitätsratgeber für Familien berichten.

Weitere Infos beim Pressedienst Fahrrad (pd-f) unter:
http://www.pd-f.de/pd-f/110427-Familie-Fahrrad-Buch.html

oder direkt beim Verlag unter:
http://www.delius-klasing.de/buecher/Das+Familien-Fahrrad-Buch.30143.html

Viel Spaß beim Lesen!
Euer Team vom kinderfahrrad_blog & kinderfahrradladen.de


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Kinder zum Radfahren bewegen!Es gibt nicht wenig öffentlich geförderte Projekte, die Kindern und Jugendlichen das Fahrradfahren schmackhaft machen sollen. Leider gelingt es nur wenigen dieser Projekte ihren Modellcharakter abzulegen und nachhaltige Wirkung zu entfalten. Einen hoffentlich anderen Weg  nimmt das Projekt “RADschlag“, ein Fahrrad- und Infoportal für Kindergärten, Schulen, Vereine und Familien.

Im Oktober 2009 sind der ACE Auto Club Europa e.V., das Institut für Natursport und Ökologie, die Deutsche Sporthochschule Köln und der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)  mit einem Gemeinschaftsprojekt gestartet, welches vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert und vom RadClub Deutschland unterstützt wird. Ein Blick auf die Website lohnt sich, insbesondere für Multiplikatoren und Akteure, die die Fahrradförderung bei Kindern in Kitas und Schulen zum Ziel haben.

Große Datenbank mit vielen für eine bessere Kindermobilität!

Beeindruckt hat uns vor allem auch die sehr übersichtliche und stark gewachsene Datenbank, die viele Informationen und Anregungen für Pädagogen und andere Entscheidungsträger zum Download bereithält. Über 500 gut recherchierte Links, Arbeitsblätter und Broschüren sind zielgruppengerecht aufgearbeitet und bilden eine hervorragende Grundlage für die tägliche praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Also, schaut mal rein und empfehlt weiter:

http://www.radschlag-info.de/startseite.html 

Euer _blog


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Kinderfahrradausbildung in der GrundschuleDas haben wir nun davon: Für viele hat die eigenständige Mobilität in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Mami und Papi bringen ihre vermehrt mit dem Auto zur Schule und das verkommt zum gelegentlichen Spielgerät. Immer seltener sieht man Kinderfahrräder, die als selbstverständliche Fortbewegungsmittel im Alltag genutzt werden – alles aus Sorge und Angst vor den im Straßenverkehr. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie verdeutlichen,  dass diese Entwicklung höchst bedenklich ist.

Psychomotorische Schwächen bei Grundschulkindern nehmen zu

Die jetzt veröffentlichte Motorik-Studie der Unfallforschung der Versicherer () im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. () zeigt, dass die motorischen Fähig- und Fertigkeiten von Kindern im Grundschulalter sich zum Teil dramatisch verschlechtert haben. Sichtbar wurden diese zunehmenden Defizite durch Befragungen und Beobachtungen während der Fahrradausbildung, die nahezu an allen Grundschulen in der 3. oder 4. Klasse absolviert wird. Die aktuellen Ergebnisse wurden mit Befragungen aus dem Jahr 1997 verglichen.

Bewegungsarmut und die Unsicherheiten im Straßenverkehr

In der Studie wird deutlich, dass vor allem Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige und überbehütete Kinder zunehmend Probleme haben, den motorischen Anforderungen des sicheren und selbstbewußten Radfahrens gerecht zu werden. Insbesondere übergewichtige Kinder und Kinder, die den größten Teil ihrer Freizeit vor Computer oder Fernseher verbringen, fehlt die nötige Fahrradpraxis. Die resultierenden Unsicherheiten auf dem Kinderfahrrad führen dazu, dass das Kinderrad weiter gemieden wird – ein gefährlicher Teufelskreis entsteht. Denn nur regelmäßiges und damit sicheres Radfahren ermöglicht auch später eine selbstbewußte und sichere Teilnahme am Straßenverkehr.

Liebe Eltern und Lehrer: Bewegungsdefizite ernst nehmen und raus auf’s Fahrrad!

Keine Frage: Kinder brauchen viel Bewegung, viel mehr, als es der normale (Schul-)Alltag hierzulande zulässt. Umso mehr sind alle Lehrer und Eltern aufgerufen, den Kindern das Maximum an Raum und Zeit zu bieten, sich kindgerecht zu bewegen und ihre Mobilität zu fördern.
Größere Familien-Radtouren an Wochenenden und in den Ferien können ungemein helfen, die und die Selbstverständlichkeit beim Radfahren für die Kinder zu verbessern.
Die Unfallforscher des GDV machen folgende Vorschläge, um die Situation zu verbessern:

  • Gezielte und aktive Bewegungsförderung zu Hause, in der Schule und im Sportverein.
  • Grundschulen müssen Raum und Zeit bieten, Mobilitätsdefizite von Kindern zu erkennen und auszugleichen.
  • Eltern sollten ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen, sondern zu Fuß.
  • Während der Fahrradausbildung sollte es genug Zeit für Einzelförderung und Nachschulungen geben.
  • Für den sicheren mit dem Fahrrad ab der Klasse 5 sollten Schulwegpläne erstellt und ernst genommen werden.

Download der Studienergebnisse “Psychomotorische Defizite von Kindern im Grundschulalter und ihre Auswirkungen auf die Radfahrausbildung” vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) / Unfallforschung der Versicherer (UDV) – Vielen Dank für die Genehmigung der Veröffentlichung und Verwendung des Fotos.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.udv.de/verkehrsverhalten-und-paedagogik/jugendverkehrsschule/motorik-studie/


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Kinder und FahrradfahrenFür das Mobilitätsverhalten spielt die Gewohnheit eine bedeutende Rolle. Demnach sind , die schon früh ihr für die täglichen Wege einsetzen, z.B. zur Schule, zum Sportverein oder zu Freunden, deutlich im Vorteil, auch später als Erwachsener auf das Fahrrad als geeignetes Verkehrsmittel zu setzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Literaturstudie der niederländischen Universität Delft, in der untersucht wurde, welche Merkmale den Fahrradgebrauch beeinflussen.

Der eine lässt das Fahrrad stehen wenn es regnet, der andere ist es gewöhnt den Elementen zu trotzen. Für den einen ist ein guter Radweg ausschlaggebend, ein anderer radelt auch wenn der Radweg schlecht ist. Mit den genannten Motiven beschäftigen sich immer mehr Studien. Auch die TU Delft in den Niederlanden hat dieses Themas angenommen und arbeitete heraus, was die Gründe für die Fahrradnutzung sind. Gewohnheitsmäßiges Verhalten spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die Forscherin Eva Heinen von der TU Delft untersuchte den Fahrradgebrauch zwischen Wohnung und Arbeit. Zusammen mit dem TU-Professor Prof. dr. Bert van Wee ging sie in einer umfangreichen Literaturstudie der Frage nach, welche Merkmale den Fahrradgebrauch beeinflussen.

Die Forscher stellten fest, dass Menschen das Für und Wider abwägen – auf der Basis von Zeit, Kosten, Anstrengung und . Praktisch bedeutet das, dass Dinge wie das Wetter, die Bedingungen zu Hause oder auf der Arbeit, die Anwesenheit von Radwegen, Abstellmöglichkeiten und dergleichen die Wahl für das Fahrrad mitbestimmen.

“Sozialpsychologische Theorien gehen allerdings davon aus, dass die meisten Aspekte die Wahl nicht direkt beeinflussen. Gewohnheitsmäßiges Verhalten und die Stellung in der sozialen Umgebung bestimmen mit, wie derartige Faktoren den Fahrradgebrauch beeinflussen”, so Heinen und Van Wee. “Wenn die Leute erst einmal eine bestimmte Angewohnheit haben, suchen sie seltener nach Informationen über die verschiedenen Alternativen und treffen somit seltener rationale Entscheidungen”. Werbekampagnen die sich darauf einstellen, führen wahrscheinlich auch in den Niederlanden zu einem Anstieg des Fahrradgebrauchs, so Heinen, die deshalb empfiehlt, hierfür entsprechende Modelle zu entwickeln.

Unser Ratschlag an die Eltern kann deshalb nur lauten: Lasst das Auto, wenn es irgend geht, stehen. Zeigt Euren Kindern wie vielseitig und vorteilhaft sich das Fahrrad in der Stadt und auf dem Land einsetzen lässt. Und sorgt dafür, dass das Kinderfahrrad immer funktionstüchtig ist und ausreichend gepflegt wird. Nur dann wird das Fahrradfahren Euren Kindern nachhaltig Spaß machen und sie werden ihr Kinderfahrrad als tatsächliche Alternatvie zur “Elternkutsche” begreifen.

Wer mehr über die Studie erfahren möchte, hier geht’s zur
Original-Fietsberaad-Mitteilung vom 06.02.0 (niederländisch)


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