2006


Eine sinnvolle Bereicherung der Tourausstattung für die Familie könnte das Eltern-Kind-Velosystem ‘Follow me’ sein.


Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung zeichnete das Kupplungssystem unlängst mit dem bfu-Sicherheitszeichen aus. Die FollowMe-Kupplung, befestigt an der Nabe des Elternfahrrades, ermöglicht das sichere Ziehen eines Kinderfahrrades (12 -20 Zoll). Unterwegs lässt sich das Kinderrad zudem schnell an- und abkoppeln.

kinderfahrradladen.de prüft zur Zeit die Aufnahme der FollowMe-Kupplung in sein Sortiment.


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Tom Bierl, Chefredakteur von , berichtet in der jüngsten Ausgabe (1/2007) von einer Diskussion, die die Verhältnisse auf den Kopf stellt:

… So fiel mir kürzlich eine Ausgabe der Südtiroler Tageszeitung in die Hand, in der über die Einführung von Mautgebühren für Radfahrer diskutiert wurde. Der von Innichen nach Lienz sei an manchen Tagen im Sommer so bevölkert, dass die Radfahrer schon beinahe zur Plage werden. Bis zu 2000 Pedalritter würden hier an schönen Wochenenden gezählt. Argerlich sei dabei die Menge an Müll, die an den Picknickplätzen zurückbleibe und deren Beseitigung enorme Kosten verursache.

Die Lösung sahen manche Lokalpolitiker in einem Obolus, der insbesondere den Gästen von Radreiseveranstaltern (und damit auch vielen Familien!) abgeknöpft werden soll.

Wochen später war glücklicherweise zu lesen, dass man in Italien keine Maut für Radfahrer erheben werde, das Thema war (vorerst?) vom Tisch.


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Was auf hiesigen Straßen selbstverständlich und erlaubt ist, gilt nicht unbedingt für andere europäische Länder.

Streng genommen, ist -nach jeweiliger Straßenverkehrsordnung- die Benutzung von Fahrradanhängern in folgenden Ländern verboten:

Griechenland
Irland
Kroatien
Luxemburg
Spanien
Tschechien
Zypern
In Italien ist die Benutzung eines Anhängers nur bis zu einer Breite von 70 cm zulässig.

Viele Reiseberichte und auch unsere eigenen Erfahrungen (Spanien) zeigen jedoch, dass sich kaum ein Ordnungshüter dafür wirklich interessiert bzw. darüber überhaupt Bescheid weiß.

Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, der informiert sich vorab über die entsprechenden Regelungen und die gängige Praxis z.B. beim Auswärtigen Amt oder bei den jeweiligen Tourismusstellen der Länder. Die sollten eigentlich weiterhelfen können.


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Ich bin gerade auf etwas lustiges gestoßen – was es nicht alles gibt …! Aber -, ob das wirklich für eine gute Gleichgewichtsschulung sinnvoll ist? -ich denke, eher nicht. Doch lest selber und bildet Euch Eure Meinung.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Blog-Beitrag der Rad-Spannerei aus Berlin zum neuen Gyrobike.

Lern-Fahrrad denkt mit

Halb Zweirad, halb Dreirad ist ein Kinderfahrrad, das amerikanische Designer entwickelt haben. Je nach Fähigkeiten der jungen Fahrer spreizt das Gefährt seine zwei Hinterräder oder klappt sie zusammen. Auf diese Weise bekommen Anfänger nicht mehr Unterstützung beim Halten der Balance, als sie tatsächlich benötigen.

Grafik: SHIFT, flotter roter Renner mit voll ausgeklappten Hinterrädern

Grafik: Shim et al./Purdue University

“Die meisten Kinder lernen das Radfahren mit Stützrädern”, erläutert Scott Shim von der Purdue University in West Lafayette, Indiana, “diese verhindern jedoch lediglich, dass das Rad umkippt.” Im Gegensatz zu dieser Unterstützung nach dem Prinzip “Alles oder nichts”, passe sich die auf den Namen SHIFT getaufte Neuentwicklung den Erfordernissen an. Möglich macht dies ein Federmechanismus an der Aufhängung der beiden 16-Zoll-Hinterräder.

“SHIFT gibt mehr Unterstützung bei niedrigen Geschwindigkeiten, wenn Stabilität von besonderer Bedeutung ist, etwa beim Anfahren und beim Anhalten, indem es eine breitere Basis stellt”, so Shim. Der Designer und seine Kollegen stellten ihr Konzept jetzt im Rahmen der International Bicycle Design Competition in Taipeh vor – und gewannen prompt den mit 15.000 US-Dollar dotierten Hauptpreis.

Grafik: Schema des Funktionsprinzips mit ausgeklappten, parallel stehenden und angelegten Hinterrädern

Grafik: Shim et al./Purdue University


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