Warum Kinder Spiel und Bewegung brauchen

Wer sich bewegt, kommt weiter!

Ratgeber Bewegung und Spiel für Kinder Fitness-Center haben Konjunktur, Aktiv- und Sporturlaube liegen im Trend, viele Menschen joggen in Ihrer Freizeit oder schwingen sich aufs Fahrrad: Allerorten hält der Fitness- und Wellness-Boom Einkehr, der immer mehr Menschen -genau genommen Erwachsene- motiviert, etwas für ihr körperliches Wohlergehen zu unternehmen.

So erfreulich diese Entwicklung fraglos ist, an unseren Kindern scheint sie weitgehend vorbei zu gehen. Denn Schuleingangs-Tests und andere Untersuchungen weisen aus, dass immer mehr Kinder Defizite bei ihrer motorischen Entwicklung haben. Eine wesentliche Ursache: Bewegungsmangel.

Willkommen in einer bewegungsarmen Welt

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Nur wenige Wochen alt, heben sie den Kopf, beginnen wenig später zu rollen, zu krabbeln, ehe sie stolz die ersten Schritte alleine tun und so ihre Umwelt erobern. Doch schon bald werden viele von ihnen gebremst - mit Sätzen wie: "Lauf nicht so schnell, du fällst sonst hin!", "Pass auf, dass du dir nicht weh tust!" oder "Beib schön still sitzen!".
Sie wachsen hinein in eine hochtechnisierte Welt, die einlädt, sich bewegungsarm zu verhalten. Kinder sitzen vor Computer, Video, Fernseher und schauen anderen zu, die sich bewegen. Sie lernen Knöpfe und Tasten zu drücken oder an Hebeln zu ziehen, damit sich die Dinge um Sie herum bewegen. Eine oftmals bewegungsunfreundliche Umgebung tut das Übrige, denn zubetonierte Höfe, zugeparkte Gehsteige, dichter Verkehr auf der Straße, fantasielose Spielplätze und beengte Wohnverhältnisse laden nicht gerade zum Aktivsein ein.

Mit tollen Spielideen gemeinsam in Bewegung kommen

Unser Ratgeber beschreibt die motorische Entwicklung von Kindern und zeigt die Folgen auf, die durch mangelnde Bewegung entstehen können. Navigieren Sie in der rechten Box zu den Themen, die Sie interessieren oder lesen Sie sich den gesamten Ratgeber Seite für Seite durch. Wir möchten Anregung geben, sich gemeinsam in Bewegung zu setzen und der gesellschaftlichen Entwicklung entgegen zu wirken. Viele Spielideen, auf die wir am Ende dieses Ratgebers hinweisen, lassen sich problemlos im Alltag der Kinder umsetzen. Welche der Empfehlungen für Ihr Kind und sein Alter geeignet sind, wissen Sie am besten. Aber lassen Sie ihr Kind mitentscheiden, wenn es um die Auswahl der Übungen und des Schwierigkeitsgrades geht. So lernt es, selbst Entscheidungen zu treffen, seine Fähigkeiten einzuschätzen und Selbstbewußtsein zu entwickeln. Viel Spaß beim Lesen!

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11.03.2010 | 10:47 CET